„Voluminöse Klänge füllten das Kirchenschiff und sorgten für Gänsehaut.“ Der Prignitzer

"...eine 1. Symphonie von Gustav Mahler, die den Hörer mit offenem Mund und wundem Herzen zurückließ." Süddeutsche Zeitung

Das Orchester

Als das Landesjugendsinfonieorchester 1993, ein Jahr nach seiner Gründung, Karl Jenkins „Billy the Kid“ in einem Vorort von Hamburg mit nur drei Bratschen und nahezu ohne Publikum aufführte, war kaum vorherzusehen, mit welch großen Sprüngen sich das Orchester in die Welt der Spitzennachwuchsensembles katapultieren sollte. Ein im selben Jahr eingeführtes und bis heute bestehendes Auswahlverfahren sorgte jedoch früh dafür, dass junge begabte und engagierte Musikerinnen und Musiker - der Spitzennachwuchs der Brandenburger Musikschulen - in den Reihen des Orchesters Platz nahmen.

Nun, nach fast drei Jahrzehnten, zählt die Junge Philharmonie zu den besten Nachwuchsorchestern Deutschlands und begeistert ihr Publikum. Wesentlichen Anteil daran hatte der langjährige Chefdirigent Sebastian Weigle. Seit 2018 liegt die künstlerische Leitung beim ausgebildeten Geiger und langjährigen Flensburger GMD Peter Sommerer. Renommierte Gastdirigenten haben mit dem Orchester gearbeitet, darunter der Schwede Emil Eliasson (2019), der israelisch-amerikanische Dirigent und Bremer GMD Yoel Gamzou (2017, 2019, 2020) oder Georg Fritzsch (2019). Internationale Solisten wie Daniel Barenboim, Marlis Petersen oder Claudio Bohorquez musizierten zu besonderen Anlässen bereits mit den Brandenburgern.

Zahlreiche Konzertreisen führten das Orchester in den vergangenen Jahren nach China, in den Nahen Osten, nach Norwegen, Litauen, Ungarn, Polen, Indien, Südkorea und Mittelamerika. Neben der Arbeit am Orchesterklang steht bei Orchestertourneen immer auch das Miteinander als Orchester und der interkulturelle Dialog im Zentrum. Seit 2006 ist die Junge Philharmonie Brandenburg ständiges Festivalorchester beim j:Opera Festivalsommer auf Schloss Tabor in Österreich. Dessen Intendant Dietmar Kerschbaum gehört zu den Fördern der Jungen Philharmonie. Dokumentiert wird die künstlerische Entwicklung der Jungen Philharmonie durch zahlreiche Rundfunkaufnahmen und CD-Einspielungen, darunter die Jubiläums-CD unter dem Dirigat von Sebastian Weigle von Mahlers Sinfonie Nr. 4 in G-Dur.

Für die Musikerinnen und Musiker, die zwischen 13 und 24 Jahren alt sind und sich drei- bis viermal im Jahr zu intensiven Probenphasen treffen, ist die Zeit im Orchester oft prägend. Für sie ist die Junge Philharmonie immer wieder auch eine musikalische Heimat mit Gleichgesinnten. Die anspruchsvolle Orchesterarbeit hilft ihnen bei der Entscheidung, ob ein Musikstudium für sie in Frage kommt, und bereitet sie gegebenenfalls bereits auf eine professionelle Musiklaufbahn vor. Die Liste der renommierten Orchester, in denen ehemalige Mitglieder der Jungen Philharmonie Brandenburg spielen, ist lang und umfasst neben vielen anderen auch die Komische Oper Berlin. Seit 2007 hat diese offiziell die Patenschaft des Orchesters übernommen. Viele der Registerprobenleiter, die in den Probenphasen die Nachwuchsmusiker anleiten, stammen aus den Reihen des Opernorchesters.

Schirmherr:
Dr. Dietmar Woidke, Ministerpräsident des Landes Brandenburg

Gefördert von:
Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

Träger:

small: small_vdmk_logo2.jpg

Unterstützt von:

small: small_ilb_logo_bmp.jpg     

Präsentiert von:

full: full_rbb_kultur_cmyk_red.jpg

 

Dokumente